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Professionelle Fellpflege

Ihr Hundefrisör im Sauerland

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Baden, Föhnen, Zupfen, Scheren und Schneiden

Trimmhunde


Der Felltyp ohne natürlichen Wechsel

Zunächst eine Erklärung des Wortes „Trimmen“: Im Englischen heißt „trim“ zurechtstutzen, sauber machen, in Ordnung bringen. Ein gutes Trimming, wie man so oft hört, kann also auch ein Hund, dessen Haar geschnitten wird, haben. Doch im deutschen Sprachgebrauch hat sich „trimmen“ in Bezug auf Hunde für das Auszupfen des alten Haares eingebürgert. Der Engländer sagt dazu jedoch „strip“ = abstreifen, oder „pluck“ = pflücken, im Gegensatz zu „clip“ = scheren.

Manche Hunderassen besitzen zwar ebenfalls Deckhaar und Unterwolle, das tote Fellhaar fällt aber nicht von allein aus. Hier muss man nachhelfen und das alte, reife Oberhaar bis auf die dichte, kurze Unterwolle, die zum Teil auch ausgeht, auszupfen. Das Auszupfen des locker gewordenen Deckhaares ist für den Hund völlig schmerzfrei. Die verbliebene Unterwolle schützt noch genügend und bald wächst das neue, starke Primärhaar nach. Einen Wechsel vom dicken Winterpelz zum leichten Sommerfell gibt es bei den Trimmhunden jedoch nicht.
Diesen Felltyp bezeichnet man als...

Rauhaar

Das Rauhaar finden sie überwiegend bei Jagdhunden wie z.B. dem Rauhaardackel und dem Deutsch Drahthaar sowie einigen Terriern und Schnauzern. Bei der Zucht dieser Rassen wird vermehrt auf Fellstruktur und Beschaffenheit geachtet, um die Hunde ausreichend vor Feuchtigkeit und Kälte zu schützen. So können diese Tiere das ganze Jahr über zu Jagd eingesetzt werden.

Wann sollte das Rauhaar getrimmt werden?

Das Rauhaar wächst immer bis zu einer bestimmten länge, anschließend folgt eine Ruhephase, bevor es von einem nachwachsenden Haar verdrängt wird. Genau diese Ruhephase sollte zum Trimmen genutzt werden. Durch das Auszupfen wird das Wachstum des neuen Haares gefördert. Je nötiger ein Trimmtermin wird, umso stärker fängt unser Hund an zu Haaren, was er sonst nicht oder nur wenig tut. Oft kratzt er sich auch vermehrt oder knabbert an Körberteilen, je nachdem wo es ihn gerade juckt. Ein weiteres Anzeichen für „reifes“ Haar, ist, dass das Fell insgesamt weicher wird. Um den „Rolling Coat“ zu erhalten, sind Trimmabstände zwischen 3 und 6 Monaten, je nach Typ und Rasse, unerlässlich. Das bedeutet, dass jeweils die obere Schicht ausgezupft wird und das neue Deckhaar darunter schon etwas nachgewachsen ist, sodass der Hund ständig ein frisches, pigmentstarkes Haarkleid hat.

Ein zu großer Abstand zwischen den Trimmterminen bewirkt ein Abtrimmen bis auf die Unterwolle, was den natürlichen Schutz für eine zeitlang beeintgrächtigt. Mit 3 – 4 Monaten sollten die ersten Trimmübungen gemacht werden, mit 6 – 7 Monaten folgt dann das erste richtige Handstripping.

Noch ein wichtiger Hinweis:
Das Fell eines Trimmhundes darf auf „KEINEN“ Fall geschoren oder geschnitten werden, auch nicht an Kopf, Bart und Beinen! Das kräftige, pigmentstarke Deckhaar würde weichen und somit hätte der Hund keinen ausreichenden Schutz mehr gegen Umwelteinflüsse!

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